SiebenSeenHof

Zwischenfruchtbeweidung SiebenSeenHof

Zwischenfruchtbeweidung und konservierende Bodenbearbeitung.

Der SiebenSeenHof von Jonas Karl Klänhammer liegt in Penkun, Mecklenburg-Vorpommern, und bewirtschaftet rund 87 Hektar konventionell. Die Böden sind sehr heterogen und reichen von 20 bis 55 Bodenpunkten mit sandigem Lehm und lehmigem Sand. Mit etwa 500 bis 550 mm Jahresniederschlag und Frühsommertrockenheit ist die Wasserversorgung ein wichtiger Standortfaktor.

Der Betrieb betreibt Ackerbau und Rinderhaltung. Es werden 19 Mutterkühe mit Nachzucht gehalten, die von April bis in den Herbst auf der Weide sind und auch im Winter draußen gehalten werden. Die Beweidung erfolgt überwiegend als Standweide, es wird aber zunehmend mit Umtriebs- und Mob-Grazing-Ansätzen experimentiert. Im Ackerbau setzt der Betrieb auf konservierende Verfahren wie Direktsaat, Strip-Till und Mulchsaat.

Zwischenfrüchte werden seit der Betriebsgründung 2021 angebaut. Dabei kommen artenreiche Mischungen mit unterschiedlichen Pflanzenarten zum Einsatz. Auch Erfahrungen mit der Beweidung von Zwischenfrüchten liegen bereits vor. Im Betrieb wurden Zwischenfruchtbestände parzelliert und in kurzen Umtrieben beweidet. Dabei zeigte sich, dass die Beweidung grundsätzlich gut funktioniert, gleichzeitig aber Fragen zur Etablierung der Bestände, zur Artenwahl und zum Management im Arbeitsalltag bestehen.

Im Projekt bringt der Betrieb seine Erfahrungen aus Zwischenfruchtanbau, Direktsaat und Weidemanagement ein und beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung praxistauglicher Systeme für die Zwischenfruchtbeweidung.

Zwischenfruchtbeweidung Trockenheit