

Endlich geht es los. Nach viel Planung und Vorbereitung konnten wir die ersten Sommerzwischenfruchtmischungen in unserem Projekt aussähen. Die ersten Beweidungen unseres großen Weideversuchs stehen kurz bevor.
Die Feldversuche in unserem Projekt sind angelaufen: Die ersten Zwischenfruchtmischungen wurden bei unseren Praxisbetrieben ausgesät. Nach den Monaten der Planung und Vorbereitung beginnt damit die eigentliche Testphase. Für den Versuch haben wir gemeinsam mit unseren Betrieben drei unterschiedliche Sommerzwischenfruchtmischungen entwickelt und ausgewählt:
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Die Aussaat läuft je nach Standort zeitversetzt: Gut Temmen hat bereits am 27. Mai ausgesät, bei Henning Stapelbroek erfolgte die Aussaat am 4. Juli. Zusätzlich zu den Praxisbetrieben haben wir eigene Testparzellen angelegt, um die Zwischenfrüchte unter kontrollierten Bedingungen zu beobachten. Auf einer Versuchsfläche der HNEE in Wilmersdorf haben wir 18 kleine Parzellen (je 15 x 1,5 m) in randomisierter Reihenfolge mit unseren drei Sommerzwischenfrüchten belegt.

Auf den Forschungsbetrieben kommen standardisierte Versuchsansätze mit Wiederholungen zum Einsatz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gut sich die Mischungen unter trockenen Bedingungen behaupten – und wie gut sie sich für die Beweidung eignen. Erfasst werden Bodenparameter, Pflanzenentwicklung, Trockenmasseertrag sowie Futterqualität und Bestandeszusammensetzung.
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Auch die Tierleistungen wollen wir messen und haben für die Erfassung der Gewichtsentwicklung mobile Weidewaagen von Datamars angeschafft, sogenannte Durchlauf-Wiegesysteme. Dabei laufen die Tiere auf dem Weg zur Tränke über die Waage und ihre elektronische Ohrmarke wird automatisch erfasst. Gemeinsam mit unseren Praktiker*innen gab es dazu bereits einen Einführungstermin beim Betrieb Spreewaldweiden, um praktisch zu zeigen, wie die Waage und der Umgang mit den Tieren an der Waage funktionieren. Sobald die Zwischenfruchtmischungen aufgelaufen sind kann es also mit der Beweidung losgehen.